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Mit Lohmar bei der Landesgartenschau

Gartenschau01 klDas traf sich gut. WDR – Fernsehgärtner Rüdiger Ramme begleitete 18 Mitglieder der CDU-Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung Lohmar an einem sommerlichen Herbsttag bei einem Rundgang über die Landesgartenschau in Zülpich. Ramme ist nämlich zugleich Vorsitzender der MIT Lohmar.
Anschaulich erklärte der Fachmann den interessierten Mittelständlern, wie er mit Zülpicher Realschülern den „Gemüsegarten aus Großmutters Zeiten" der WDR-Lokalzeit Bonn angelegt hat. Überdies drehte der Westdeutsche Rundfunk 13 Folgen der Lokalzeit-Gartenbaureihe mit dem TV-Gärtner in Zülpich.
Die NRW-Landesgartenschau hat sich nach Einschätzung Rammes im Laufe der Jahrzehnte „von einer allgemeinen Blümchenmesse zu einem grünen Strukturmuster" mit gärtnerischen Natur- und Kunstformen entwickelt.
Zülpich ist die kleinste Stadt, die bisher in Nordrhein-Westfalen eine Landesgartenschau ausgerichtet hat- und das mit einem Kostenaufwand von nur 23,5 Millionen Euro.
Die Besucher aus Lohmar haben die blühenden Gärten, die Natur und die bis in die Römerzeit zurückreichende Kultur genossen.
Im nächsten Jahr wird das Areal im Wallgraben vor der historischen Stadtmauer und halbrund um den Baggersee alsGartenschau02 kl Gartenschaupark wiedereröffnet. Erhalten bleiben die Mustergärten am See, 16 fertige Gartenlandschaften, die zu Preisen von 20 000 bis 80 000 Euro komplett so bestellt werden können. Allerdings konnten sich die Lohmarer, selbst alle Haus- und Kleingarten-vertraut, nicht durchgehend für diese gestylte, kostspielige Gartenwelt erwärmen.
Landesweit hat die Landesgartenschau die kleine Voreifelstadt Zülpich, 5 500 Einwohner, bekannt gemacht. 34 Euro hat jeder der 530 000 Besucher in Zülpich ausgegeben. Auch das verlockt zur Nachahmung. Irgendwann im nächsten Jahrzehnt könnte eine Landesgartenschau in Lohmar stattfinden, meinten die Lohmarer MIT-Mitglieder.
 
Jochen Hildesheim
 
 
 
 

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9. Gemeinsamer Neujahrsempfang von CDU und MIT Lohmar

 

 

Bereits zum 9. Mal veranstalteten die CDU und die MIT Lohmar ihren Neujahrsempfang, und das ist im Rheinland bereits unbestreitbar Tradition.

Der MIT Vorsitzende Heinz Rüdiger Ramme gab in seiner Begrüßung der Gäste einen gewohnt launigen Rückblick auf die Ereignisse in der großen Welt und sparte auch nicht mit Lokalkolorit.

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Der CDU Vorsitzende Horst Krybus stellte in seinem Jahresrückblick die positive Entwicklung in Lohmar dar. Der Gastredner Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der Rhein-Energie Köln, stellte die künftige Energieversorgung in den Mittelpunkt seines Vortrages, er hält die Energiewende für richtig und unumkehrbar. Er sprach aber auch deutlich noch zu lösende Fragen an. Für regionale Versorger, wie die Stadtwerke Lohmar sieht er wegen der Kundennähe beste Chancen für die Zukunft.

Mit angeregten Gesprächen der Teilnehmer klang der Empfang aus.

Die Planungen für den 10. Empfang sind angelaufen, ein prominenter Gastredner bereits angefragt.

MIT Lohmar in der Troisdorfer Kaffeerösterei Schmitz-Mertens

von Jochen Hildesheim

KaffeeroestereiWie die meisten Kaffeeröstereien entstand Schmitz-Mertens aus einem Kolonialwarenladen. Das 1863 in Troisdorf-Spich an der Hauptstraße gegründete Geschäft verkaufte Rohkaffee, der zu Hause in einer Pfanne auf dem Herd geröstet wurde, wie es Ende des 19. Jahrhundert in Deutschland üblich war.

150 Jahre später ist Schmitz-Mertens in der sechsten Generation ein solider und erfolgreicher mittelständischer Betrieb mit 17 Mitarbeitern und einer Jahres-Produktion von 800 bis 1000 Tonnen Kaffee. In Nordrhein – Westfalen und auch darüber hinaus deckt vornehmlich die führende gehobene Gastronomie ihren Bedarf mit dem erlesenen Markenkaffee aus Troisdorf-Spich.

Mit 160 Litern pro Kopf und Jahr trinken die Deutschen mehr Kaffee als Mineralwasser und Bier und stehen damit hinter den Skandinaviern an zweiter Stelle in der Weltspitze. Als leidenschaftliche Kaffeetrinker outeten sich auch Mitglieder der MIT Lohmar. Mit ihrem Vorsitzenden Heinz – Rüdiger Ramme und Geschäftsführer Bodo Blaas erhielten sie einen Einblick in die Wunderwelt des wohlschmeckenden und anregenden Volksgetränks.

Selbst mit dem Navi findet man die Kaffeerösterei in Spich nicht. In einem versteckten alten Gemäuer, Baujahr 1909, im „Niemandsland“ zwischen Bahndamm und neuer Gewerbezone, wird der Kaffee geröstet. Geschäftsführer Wolfgang Schmitz- Mertens und Vertriebsleiter Anno Overath führten die Mittelständler durch die Produktionsräume in der abgelegenen kleinen Boschstraße.

Vom Strauch in der tropischen Plantage bis zum dampfenden Kaffee daheim in der Tasse legt die Bohne einen weiten Weg zurück, auf dem der Geschmack, vor allem bei der Lese und bei der Weiterverarbeitung, nachhaltig beeinflusst wird. Schmitz-Mertens behandelt den geruchlosen Rohkaffee im traditionellen Trommel-Röst-Verfahren bis zum geschmackvollen Endprodukt. Nachdem die Mischungen und das exakte Röstprogramm festgelegt worden sind, werden die Bohnen sackweise schonend und allmählich 9 bis 14 Minuten lang auf 220 Grad erhitzt. 24 Stunden nach dem Röstvorgang nimmt der Kaffee seinen duftenden und wohltuenden Geschmack an.

Neben Cafés, Restaurants und Hotels beliefert die Spezialitäten Kaffeerösterei Schmitz-Mertens & Co KG auch Bäckereien und Firmen und pflegt den Werkverkauf. Die Nachfrage nach den hochwertigen Produkten aus Spich steigt ständig.

 

Aus 15 Anbauländern, darunter natürlich Äthiopien und Brasilien, bezieht Schmitz –Mertens 30 bis 35 Sorten Rohkaffee. Davon stellt die Rösterei derzeit 10 verschiedene Sorten reinen Kaffee und 8 Mischungen her. In den nächsten Jahren will das Unternehmen seine Produktion ausweiten. Klassiker aus dem Haus Schmitz-Mertens ist die Marke „No 1 Hotel“, eine exquisite Mischung. Beim Espresso heißt die Nr. 1 „Vesuvio“.

Deutschland ist das einzige Land auf der Welt mit Kaffeesteuer und trotzdem günstigen Preisen. Keine Bohne kommt Schmitz-Mertens aus Vietnam ins Haus. Der von Erich Honecker ins DDR-Land importierte Billigkaffee aus Fernost schwappt inzwischen auf ganz Europa über, entspricht aber nicht dem hohen Qualitätsanspruch der Spicher Rösterei.

Wie der Geschmack des Weines unterscheidet sich der des Kaffees von Land zu Land, von Lage zu Lage und von Rösterei zu Rösterei. An der Kaffeebar fanden sich die Besucher aus Lohmar ( nach der Besichtigung) zu einer Kaffeeprobe ein. Da ging es beinahe so zu wie bei einer Weinprobe. Schluck für Schluck wurde das edle Getränk aus einer dickwandigen Tasse „verkostet“, drei Sorten milder reiner Kaffee.

Probe 1: Antigua Excelsior. - Probe 2: Tana Äthiopia. - Probe 3: Chiri-Kocha Wildkaffee Äthiopia.

Statt mit Käsewürfeln und Weißbrot wie beim Wein wurde zwischen den Kaffeeproben der Geschmack mit feinen Butterkeksen neutralisiert.

Am Ende fanden die Lohmarer Kaffeetrinker bestätigt, was sie schon immer wußten: Kaffee ist Kult, Kaffee ist Kultur – rund um den Erdball.

Foto Quelle: Schmitz-Mertens GmbH & Co. KG - Kaffeerösterei

 

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